Starte den Mieterstrom Check

PV-Strom an Mieter verkaufen: vom Konzept bis zur Umsetzung

Grundlagen: So funktioniert Mieterstrom

Wirtschaftlichkeit: erziele Renditen von 8-15% - wir erklären dir, wie das geht

Umsetzung und Abrechnung: Mit dem richtigen Dienstleister zum Erfolg

Mieterstrom: Mehrfamilienhaus mit Solaranlagen auf dem Dach

Strom an Mieter verkaufen: Wie geht das?

Du möchtest mit deiner PV-Anlage Geld verdienen? Dann lohnt sich ein Blick auf das Mieterstrommodell, denn so kannst du lokal erzeugten Solarstrom an deine Mieter verkaufen. Je nach Immobilie und Situation gibt es verschiedene Modelle, Strom mit Mietern zu teilen – vom klassischen Mieterstrom über die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung bis hin zu Energy Sharing. Je nach Modell varrieren Aufwand und Renditechancen - dazu später mehr im Detail.

Das wirtschaftliche Potenzial insbesondere von Mieterstrom ist attraktiv: Renditen von 8 bis 15 % sind langfristig realistisch. Was du allerdings wissen solltest: wenn du als Vermieter Strom an Mieter verkaufst, wirst du jedoch zum Anlagenbetreiber und Stromlieferanten – mit rechtlichen Pflichten, wie z.B. der jährlichen Abrechnung. Die Wahl des richtigen Dienstleisters und einer guten Abrechnungssoftware ist daher entscheidend, um starke Renditen bei möglichst wenig Aufwand zu haben.

Grafik Strom an Mieter verkaufen: So funktioniert Mieterstrom (einfaches Modell)

Welche Modelle gibt es, um Strom im Mehrfamilienhaus zu nutzen?

Ob du Solarstrom mit deinen Nachbarn teilen, Strom an deine Mieter verkaufen, oder Rendite erzielen möchtest: Für die verschiedenen Nutzungsszenarien gibt es 3 unterschiedliche Modelle. Erfahre hier die wichtigsten Informationen darüber, welches Modell der dezentralen PV-Strom-Nutzung am besten zu deinem Haus und deinen Vorstellungen passt:

Mieterstrom: Vermieter mit lächelnden Mietern vor PV-Mehrfamilienhaus

1. Mieterstrom

Mit Mieterstrom kannst du das volle Potenzial deiner Immobilie ausschöpfen: Du versorgst deine Mieter direkt mit Solarstrom vom Dach und wirst als Vermieter und Anlagenbetreiber selbst zum Stromversorger.

Im Unterschied zu anderen Modellen verkaufst du im Mieterstrommodell den Strom aktiv und erzielst so planbare Einnahmen: In der Praxis sind starke Renditen von 8-15% realistisch. Mieterstrom funktioniert sowohl mit neuen als auch mit bestehenden PV-Anlagen und ist technisch längst erprobt.

Mit metergrid hast du dabei nur minimalen Aufwand, da Abrechnung, Messkonzept und laufende Prozesse auf Wunsch komplett für dich übernommen werden.

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Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung: Mehrfamilienhäuser mit PV-Anlagen

2. Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung (GGV)

Die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung setzt darauf, den vor Ort erzeugten Strom innerhalb des Hauses aufzuteilen, ohne dass du selbst als Stromversorger auftrittst. Jede Partei bleibt formal eigener Stromkunde, nutzt aber anteilig den PV-Strom vom Dach.

Die GGV wirkt dadurch zunächst unkomplizierter und kann eine einfache Möglichkeit sein, Eigenverbrauch im Gebäude zu erhöhen.

In der Praxis zeigt sich jedoch, dass Abstimmungen mit Netzbetreibern, Messkonzepte und die Umsetzung oft komplexer sind als erwartet. Auch wirtschaftlich gesehen sind nur sehr geringe bis gar keine Renditen möglich.

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Energy Sharing: Nachbarschaft Häuser mit Solaranlagen

3. Energy Sharing

Energy Sharing ermöglicht es ab Juni 2026, Strom über mehrere Gebäude hinweg zu teilen, zum Beispiel innerhalb eines Quartiers oder bei der Stadtplanung.

Das Modell schafft neue Ansätze für die gemeinsame Nutzung von Solarstrom und kann perspektivisch zur besseren Verknüpfung von Erzeugung und Verbrauch beitragen. In Deutschland steht Energy Sharing jedoch noch am Anfang und ist bislang kaum erprobt.

Klare regulatorische Rahmenbedingungen fehlen vielerorts, was die Umsetzung erschwert. Entsprechend sind Projekte selten und wirtschaftlich aktuell meist nicht attraktiv, da nur geringes Renditepotenzial besteht.

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Wirtschaftlichkeitsberechnung von Mieterstrom im Rendite Radar von metergrid

Strom an Mieter verkaufen: Rendite und Wirtschaftlichkeit

Wenn du Solarstrom an deine Mieter verkaufen möchtest, solltest du bereits vor Projektbeginn durchrechnen, ob sich deine Investition langfristig lohnt - das heißt: ob und wie schnell dein Projekt wirtschaftlich wird. Insbesondere Mieterstrom bietet Vermietern und Eigentümern attraktive finanzielle Perspektiven. Die Rendite liegt in der Praxis oft bei 8-15 % pro Jahr, unter optimalen Bedingungen sogar bis über 18 %. Sie entsteht vor allem, weil der Strom direkt vor Ort genutzt wird: Eigenverbrauch und Direktlieferung an die Mieter reduzieren Netzgebühren und andere Umlagen, die beim klassischen Strombezug anfallen. Gleichzeitig sichern Förderungen wie der Mieterstromzuschlag zusätzliche Einnahmen, sodass die Projekte auch bei Anlageninvestitionen wirtschaftlich bleiben.

Die Höhe der Rendite ist abhängig von Faktoren wie der Größe des Gebäudes, der Zahl der teilnehmenden Haushalte und der installierten PV-Leistung. Mit Tools wie dem Rendite Radar von metergrid lassen sich Einnahmen, Kosten und Laufzeiten bereits vor Vertragsabschluss transparent kalkulieren – das schafft für dich als Vermieter Planungssicherheit noch vor der Umsetzung.

Ein weiterer Vorteil: Die Einnahmen aus Mieterstrom sind zukunftssicher und stabil, da sie regelmäßig aus dem Stromverkauf fließen und nicht von schwankenden Marktpreisen abhängen. Damit ist Mieterstrom nicht nur ein Beitrag zur Energiewende, sondern auch ein belastbares und planbares Geschäft für Immobilieneigentümer.

Mieterstrommodelle im Vergleich: Wie funktioniert Abrechnung, Verwaltung, Steuer, etc.?

Wenn du Strom an Mieter verkaufen möchtest, hast du selbst innerhalb des Mieterstrommodells verschiedene Optionen: ob Dachpacht, Anlagenpacht, Lieferkettenmodell oder Eigenbetrieb. Diese Modelle unterscheiden sich deutlich bei Aufwand, Abrechnung und Struktur.

Grundsätzlich gilt: Modelle wie Dachpacht und Anlagenpacht locken häufig durch geringen Aufwand, bieten aber auch kaum Rendite. Der Eigenbetrieb einer Mieterstrom-PV-Anlage ist oft mit hohem Aufwand verbunden. Ein professioneller und seriöser Mieterstrom-Anbieter hingegen stellt dem Anlagenbetreiber eine übersichtliche Mieterstrom-Software zur Verfügung, welche die Abrechnung und Verwaltung von Mieterstromprojekten vereinfacht.

Abrechnung: Wer Mieterstrom verkauft, wird rechtlich gesehen zum Stromlieferanten. Daher ist eine jährliche Stromabrechnung für die Mieter vorgeschrieben. Dies geht entweder manuell oder mit einer spezialisierten Mieterstrom-Software. Es gibt auch Mieterstrom-Dienstleister wie metergrid, die die jährliche Abrechnung auf Wunsch übernehmen.

Steuerliche Aspekte: Nach § 3 Nr. 72 EStG kannst du deine Mieterstromanlage einkommensteuerfrei betreiben, wenn bestimmte Leistungsgrenzen eingehalten werden. Für Mehrfamilienhäusern gilt eine Grenze von bis zu 30 kWp je Wohneinheit (maximal 100 kWp pro Gebäude). Wir empfehlen die Zusammenarbeit mit einem auf Mieterstrom spezialisierten Steuerberater.

Grafik Diagramm Mieterstrommodelle: Aufwand vs Ertrag von Dachpacht, Anlagenpacht, Lieferkettenmodell, Eigenbetrieb, metergrid Service

Mit bereits vorhandener PV-Anlage Strom an Mieter verkaufen

Du besitzt bereits eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach deines Mehrparteienhauses? Das ist perfekt, denn in den allermeisten Fällen kann bestehendes PV-Equipment auch für Mieterstrom genutzt werden.

Im Zweifelsfall muss nur die Kompatibilität der Schnittstelle mit der Mieterstromsoftware und Messtechnik geprüft werden, und deiner Projektierung steht nichts mehr im Weg.

  • Mieterstrom lohnt sich: Das Modell sichert langfristig höhere Einnahmen als Netzeinspeisung des Solarstroms oder Dachpacht

  • Leichterer Einstieg: Überspringe den Schritt der Installationsphase, so kann dein Projekt schneller starten.

  • Wirtschaftlichkeit: Durch niedrigere Investitionskosten steigt die mögliche Rendite deines Projekts deutlich.

Ohne vorhandene PV-Anlage Strom an Mieter verkaufen

Auch ohne bereits vorhandene PV-Anlage kannst du ein Mieterstromprojekt starten. Spezialisierte Mieterstrom-Anbieter wie metergrid bieten dir ein Komplettpaket: neue, hochwertige PV-Module und die passende Messtechnik gleich dazu. Außerdem kannst du individuelle Wünsche, wie z. B. Ladestationen für E-Autos, gleich mit umsetzen.

  • Professionell und gut: metergrid verfügt über ein spezialisiertes Partner-Netzwerk aus Technikern und Solarteuren in ganz Deutschland, die dein Projekt individuell vor Ort für dich umsetzen.

  • Neueste Technik: Im Gegensatz zu bereits vorhandenen PV-Modulen und veralteter Messtechnik profitierst du mit metergrid von neuen Technologien, die speziell für Mieterstromprojekte gut geeignet sind.

  • Perfekte Kompatibilität: Photovoltaik-Anlage, smarte Messtechnik und die Schnittstelle zur Mieterstrom-Software - alles aus einer Hand.

Welche Immobilienarten eignen sich, um Strom an Mieter zu verkaufen?

Glückliche Planer in Bezug auf Potenzial der PV Anlage ausschöpfenWindpark Anlage

Neubau

Neubau-Immobilien sind optimal geeignet, da Mieterstrom von Anfang an in das Gebäudekonzept integriert und technisch ideal geplant werden kann.

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sanierter Altbau

Auch Altbau-Immobilien können sehr gut geeignet sein, da moderne Technik und geringerer Energiebedarf Mieterstrom effizient und wirtschaftlich machen.

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unsanierter Altbau

Mieterstrom ist grundsätzlich gut geeignet wegen hohem Energieverbrauch, aber oft nur mit zusätzlichen Investitionen (z.B. Dach, Technik) rentabel.

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Haus mit Denkmalschutz

Mieterstrom ist grundsätzlich auch hier möglich, wenn PV-Anlagen unauffällig integriert und mit der Denkmalbehörde abgestimmt werden.

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Strom im Gewerbe an Mieter verkaufen

Mieterstrom ist auch im Gewerbe möglich, allerdings unterscheidet sich die Umsetzung gegenüber klassischen Wohnprojekten etwas. Bei gewerblich genutzten Immobilien wie Bürohäusern, Geschäftshallen oder gemischt genutzten Objekten müssen spezielle rechtliche und technische Anforderungen berücksichtigt werden.

Für solche Fälle bietet metergrid gemeinsam mit spezialisierten Partnern wie node.energy eine maßgeschneiderte Mieterstrom‑Lösung an, die von der Planung über die technische Umsetzung bis zur Abrechnung digital begleitet wird und so die wirtschaftliche Tragfähigkeit sicherstellt.

Kurz gesagt: Auch im Gewerbe können Vermieter eine Photovoltaikanlage auf ihrem Gebäude installieren und ihren gewerblichen Mietern PV-Strom verkaufen, und so attraktive Renditen erzielen. Fördermodelle, automatisierte Abrechnung und klare Verantwortlichkeiten sorgen dafür, dass auch größere oder komplexere Immobilienprojekte wirtschaftlich attraktiv werden können.

juristische Waage neben PV Modul: rechtliche Voraussetzungen für Mieterstrom

Mieterstrom: Das bietet dir metergrid

Steuerung mit der All-in-One Software

metergrid Basic Kunden bekommen von uns eine intuitive Software, mit der die Verwaltung und Abrechnung deiner Mieter zum Kinderspiel wird.

Metergrid Software

Wir übernehmen die Projektierung

Bei der Umsetzung deines Projekts übernehmen wir die Planung und die Kommunikation mit unserem Solar-Partner.

Wir liefern dir dein PV-Modul und Messtechnik

Wir unterstützen dich regulatorisch und liefern dir alles nötige von Messtechnik bis hin zu den Lieferverträgen.

Mit metergrid Plus ist der Stress für immer vorbei

Du willst dein Projekt nicht selbst steuern? Mit metergrid Plus übernehmen wir das für dich.

Full Black Qualitätsmodule

metergrid
in Zahlen

2.000+

erfolgreiche Mieterstromprojekte in ganz Deutschland

53.000+

mit Mieterstrom versorgte Bewohner

8 – 15%

durchschnittliche Rendite für dich als Betreiber

Vorteile und Nachteile von Mieterstrom vs. Dachpacht

Wenn du überlegst, ob du selbst Strom an Mieter verkaufen oder ob du dein Dach lieber verpachten solltest, hilft dir dieser direkte Vergleich bei der Entscheidung. Diese Vorteile und Nachteile hat Mieterstrom gegenüber dem Dachpachtmodell:

Vorteil 1

Höhere Erlöspotenziale

Mit Mieterstrom profitierst du als Vermieter direkt von Stromverkäufen an deine Mieter. So kannst du weitaus höhere Renditen erzielen als im klassischen Dachpachtmodell.

Vorteil 2

Mehr Kontrolle und Wertschöpfung

Im Mieterstrommodell wird deine PV-Anlage zum aktiven Bestandteil deiner Immobilie und steigert so den Immobilienwert, der ein langfristiges und sicheres Zusatzeinkommen darstellt.

Vorteil 3

Unabhängigkeit vom Stromnetz

Statt von schwankenden Energiepreisen an der Börse abhängig zu sein, kaufen deine Mieter günstigen, lokal produzierten Solarstrom von deinem Dach. Das kann zur Mieterbindung beitragen.

Nachteil 1

Verwaltung kann aufwändig sein

Als Mieterstrom-Betreiber bist du für die jährliche Stromabrechnung deiner Mieter zuständig. Damit du damit keinen Stress hast, bietet metergrid die passende Software sowie einen Rundum-Sorglos-Service.

Nachteil 2

Rendite abhängig von Teilnahme

Die Teilnahme der Mieter am Mieterstrommodell ist freiwillig, es heißt also: je mehr Mieter am Mieterstrom teilnehmen, desto wirtschaftlicher. metergrid unterstützt dich gern bei der Mieterakquise.

Nachteil 3

Komplexität des Modells

Ohne einen erfahrenen Mieterstrom-Dienstleister an deiner Seite kann ein Mieterstromprojekt sehr komplex sein. metergrid unterstützt dich auf diesem Weg von der Planung bis zum Betrieb.

Welche Förderungen gibt es, wenn man Strom an Mieter verkaufen möchte?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Photovoltaik- und Mieterstromprojekte fördern zu lassen. Auch mit dem drohenden Ende der klassischen Einspeisevergütung kannst du mit bundesweiten Förderungen wie dem Mieterstromzuschlag weiterhin wirtschaftlich profitieren, wenn du ein Mieterstromprojekt umsetzt.

Neben den bundesweiten Förderungen unterstützen viele Bundesländer und Städte den Ausbau von Photovoltaik und Mieterstrom zusätzlich mit eigenen Programmen. In unserem Blog findest du eine Übersicht über verfügbare Förderungen auf Bundes- und regionaler Ebene: inklusive konkreter Hinweise dazu, wie und wo du diese beantragen kannst.

In einem persönlichen Beratungsgespräch zeigen dir unsere Expertinnen und Experten außerdem, wie sich verschiedene Fördermittel sinnvoll kombinieren lassen, damit du das volle wirtschaftliche Potenzial deines Mieterstromprojekts ausschöpfen kannst.

Alle Fördermöglichkeiten in der Übersicht

Wirtschaftlichkeitsberechnung von Mieterstrom im Rendite Radar von metergrid

Worauf du bei der Wahl eines Dienstleisters achten solltest

Ob du bereits eine PV-Anlage besitzt oder nicht, Mieterstrom ist ein komplexes Thema und in den allermeisten Fällen ein langfristiges Projekt. Die verschiedenen Dienstleister unterscheiden sich sehr in ihrem Angebot. Achte also besonders darauf, dass der Dienstleister, den du wählst, alle deine Anforderungen erfüllt. Stelle dir dafür die folgenden Fragen:

Kommen Installation, Planung, Anträge und Kommunikation mit dem Netzbetreiber aus einer Hand bzw. von zertifizierten Partnern?

Gibt es eine geeignete Schnittstelle zur Abrechnung zwischen PV-Anlage, Messtechnik, Mietern und Abrechnung? Ist eine spezialisierte Software im Angebot enthalten?

Wie sieht der eigene Aufwand aus? Gibt es eine Regelung für die Reststromtarife der Mieter, oder muss das selbst organisiert werden? Gibt es einen langfristigen Kundensupport, oder bist du ab Betriebnahme auf dich allein gestellt?

metergrid als spezialisierter Mieterstrom-Dienstleister plant Projekte individuell mit dir als Kunden, nach deinen Wünschen und Anforderungen. Von der Planung über die Installation bis hin zur Software, Abrechnung und Mieter-Support liefern wir dir das Mieterstrom-Komplettpaket aus einer Hand, in Zusammenarbeit mit spezialisierten Solarteuren und Technikern. Auch für den Reststromtarif in Kooperation mit Rabot Energy, eine digitale Mieterakquise, laufenden Mieter-Support, u.v.m. ist bei uns gesorgt. So kannst du entspannt PV-Strom an deine Mieter verkaufen und dabei starke Renditen kassieren, ohne dich mit bürokratischem Ärger oder rechtlichen Themen herumärgern zu müssen.

Starte noch heute dein Mieterstromprojekt!

Du hast die Fragen, wir die Antworten

Du hast noch weitere Fragen? Dann besuche doch mal unseren FAQ-Bereich, wo wir alle offenen Fragen beantworten.

Was für einen Strom-Zähler brauche ich um Strom an Mieter zu verkaufen?

Um PV-Strom im Mieterstrommodell an deine Mieter zu verkaufen, brauchst du kein einzelnes „spezielles“ Zählergerät, sondern ein passendes Messkonzept aus mehreren Zählern. In der Praxis bedeutet das: Für jede Wohnung wird ein eigener Stromzähler benötigt – heute in der Regel ein intelligentes Messsystem (Smart Meter), weil es Verbrauch und PV-Anteil automatisch und viertelstundengenau erfassen kann.

Zusätzlich kommen je nach Konzept weitere Zähler hinzu, z. B. ein Zweirichtungszähler am Netzanschluss (für Bezug und Einspeisung) und ein Erzeugungszähler für die PV-Anlage.

Moderne Modelle wie Mieterstrom, gemeinschaftliche Gebäudeversorgung oder Energy Sharing setzen zunehmend auf Smart Meter und virtuelle Summenzähler, bei denen die Abrechnung digital aus den Einzelmessungen berechnet wird; das ist der zukunftssichere Standard.

Welchen Preis kann ich für Mieterstrom von meinen Mietern verlangen?

Der Preis für Mieterstrom ist gesetzlich begrenzt: Du darfst ihn höchstens 90 % des örtlichen Grundversorgungstarifs verlangen. In der Praxis wird der Preis meist etwas darunter angesetzt, damit er für Mieter klar attraktiv (und wettbewerbsfähig gegenüber anderen Stromanbietern) ist.

Der Mieterstromzuschlag spielt dabei eine wichtige Rolle: Er wird dir als Anlagenbetreiber zusätzlich pro eingespeister Kilowattstunde gezahlt und verbessert die Wirtschaftlichkeit deines Projekts. Dadurch kannst du den Strom günstiger anbieten und gleichzeitig eine wirtschaftliche Rendite erzielen.

Darf man Strom weiterverkaufen?

Ja, grundsätzlich darfst du Strom weiterverkaufen – allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen. Sobald du Strom an Dritte lieferst, giltst du rechtlich als Energieversorger und musst gesetzliche Vorgaben erfüllen, z. B. zu Anmeldung, Abrechnung und Stromkennzeichnung.

Im Kontext von Photovoltaik gibt es dafür etablierte Modelle: Beim Mieterstrom verkaufst du lokal erzeugten Solarstrom direkt an deine Mieter, beim GGV (Gebäudestrommodell) erfolgt die Versorgung innerhalb eines Gebäudes über ein vereinfachtes Konzept, und Energy Sharing ermöglicht die gemeinsame Nutzung von Strom innerhalb einer Gemeinschaft. Diese Modelle schaffen rechtssichere Wege, um selbst erzeugten Strom wirtschaftlich weiterzugeben.

Wie wirtschaftlich ist Mieterstrom?

Mieterstrom kann sehr wirtschaftlich sein: z.B. mit metergrid lassen sich Renditen von etwa 8–15 % erzielen, abhängig von Standort, Anlagengröße und Abrechnung.

Wenn die PV-Anlage bereits vorhanden ist, kann die Wirtschaftlichkeit sogar noch höher sein, da keine Investitionskosten für die Solaranlage anfallen und der Strom direkt an Mieter verkauft werden kann.

Bei einer für dein Mieterstromprojekt neu angeschafften PV-Anlage und dazugehöriger Messtechnik fließen die Investitionskosten ein, dennoch bleiben die Renditen attraktiv, vor allem durch den Mieterstromzuschlag und mögliche Förderungen.

Kann man als Vermieter Strom an Mieter verkaufen?

Ja, als Vermieter kannst du PV-Strom direkt an deine Mieter verkaufen – das ist das Prinzip von Mieterstrom. Voraussetzung ist eine rechtssichere Abrechnung über Zähler, idealerweise Smart Meter, sowie die Einhaltung der Preisgrenze von maximal 90 % des örtlichen Grundversorgungstarifs. Mit diesem Modell profitieren Mieter von günstigem Solarstrom und Vermieter von zusätzlichen Einnahmen und einer höheren Attraktivität ihrer Immobilie.

Was ist für Mieter der Unterschied zwischen Mieterstrom und normalem Strombezug vom Energieversorger?

Mieterstrom unterscheidet sich vom normalen Strombezug vor allem durch lokale Erzeugung und direkte Nutzung: Der Strom wird direkt auf dem Dach deines Hauses erzeugt und ohne Umweg ins öffentliche Netz an die Mieter geliefert. Dadurch ist er oft günstiger als der Bezug vom Energieversorger und entlastet die Netze. Gleichzeitig ist Mieterstrom ökologisch sinnvoll, da er überwiegend aus erneuerbarer Energie stammt.