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Batteriespeicher, PV und Mieterstrom: So wird dein Projekt unabhängig
Veröffentlicht
6.3.2025
Aktualisiert
11.2.2026
Autor
Stella Pudor

Das Wichtigste in Kürze
- Konzept PV & Speicher: Ein Batteriespeicher ergänzt die PV-Anlage, indem er überschüssigen Solarstrom speichert und später nutzbar macht; auch wenn gerade nicht die Sonne scheint, z.B. nachts.
- Technologische Entwicklung: Batteriespeicher sind in den letzten Jahren immer leistungsfähiger geworden, so bieten sie einen echten Mehrwert.
- Vorteile: Weniger Netzbezug, mehr Preisunabhängigkeit, bessere Wirtschaftlichkeit und attraktivere Immobilien.
- Anwendung im Mieterstrom: Speicher erhöhen die Rentabilität, da mehr Solarstrom direkt an Mieter geliefert wird, besonders unter aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen.
- Zukunftsperspektive: Mit Smart Metern, Energiemanagement und Energy Sharing gewinnen Speicher weiter an Bedeutung und machen Mieterstromprojekte trotz sinkender Einspeisevergütung zukunftssicher und wirtschaftlich.
Hintergrund: Energiespeicher für PV-Anlagen
In der modernen Energiewelt werden Batteriespeicher zunehmend zu einem essentiellen Bestandteil bei der Nutzung von PV-Anlagen. Sie ermöglichen es, die erzeugte Energie effizienter zu nutzen und auch in Zeiten ohne Sonneneinstrahlung eine stabile Stromversorgung sicherzustellen. Auch im Mieterstrom gewinnt die Kombination aus PV und Batterie-Stromspeicher immer mehr an Bedeutung, denn: Durch die Integration von Batteriespeichern in Mieterstromprojekten kann der Eigenverbrauch optimiert und so die Wirtschaftlichkeit gesteigert werden.
Erfahre in diesem Artikel, wie Batteriespeicher in Kombination mit PV-Anlagen noch effizienter werden, welche aktuellen Entwicklungen es gibt und wie du mithilfe von Speichern dein Mieterstromprojekt noch wirtschaftlicher gestalten kannst.
Batteriespeicher werden immer leistungsfähiger
Dank kontinuierlicher technologischer Weiterentwicklungen haben sich Batteriespeicher in den letzten Jahren stark verbessert. Die neueren Modelle verfügen über eine höhere Energiedichte, schnellere Ladezyklen und effizientere Entladefunktionen. All diese Eigenschaften machen sie zu einer wichtigen Ergänzung zur Steigerung des Eigenverbrauchs.

Ein aktuelles Beispiel für die Weiterentwicklung ist die neueste Generation der Tesla Powerwall, die kürzlich in Deutschland eingeführt wurde. Die sogenannte Powerwall 3 bringt einige bemerkenswerte Verbesserungen mit sich: Durch optimierte Leistungselektronik und eine effizientere Kühlung können nun höhere Lade- und Entladeraten erreicht werden, die den Betrieb auch bei extremen Temperaturen stabil halten. Zudem ist das kompakte Design mit einer vereinfachten Installation verbunden, was diese Lösung besonders attraktiv für Mieterstromprojekte macht. Diese Innovationen der Stromspeicher verdeutlichen, wie moderne Technologie das Potenzial von Photovoltaikanlagen noch besser ausschöpfen kann.
Welche Vorteile haben Batteriespeicher?
Die Speicherung von Solarstrom bringt zahlreiche Vorteile mit sich, von Unabhängigkeit bis hin zu Wirtschaftlichkeit. Hier sind die 3 wichtigsten Argumente:
- Mehr Unabhängigkeit: Durch die Speicherung des selbst erzeugten Stroms kann der Bezug aus dem öffentlichen Netz reduziert werden. Für Haushalte und Unternehmen bedeutet das weniger Abhängigkeit von schwankenden Strompreisen.
- Netzstabilität: Speicherlösungen tragen dazu bei, das Stromnetz zu stabilisieren, indem sie kurzfristige Schwankungen ausgleichen. Das ist besonders relevant, wenn immer mehr Energie aus volatilen Quellen wie PV- oder Windkraftanlagen ins Netz eingespeist wird.
- Effiziente Eigenversorgung: Mit einem intelligenten Energiemanagementsystem (EMS) können Speicher gezielt gesteuert werden, um den Eigenverbrauch zu maximieren – besonders vorteilhaft in Mieterstrommodellen.
Lohnen sich Batteriespeicher für PV-Anlagen 2026?
Eine Investition in einen Batterie- bzw. Stromspeicher lohnt sich 2026 absolut, nicht zuletzt aufgrund sinkender Einspeisevergütungen, was den Eigenverbrauch von Solarstrom noch attraktiver macht. Außerdem lösen Speicher ein Problem, das PV-Strom lange benachteiligt hat:
Eine bekannte Schwierigkeit bei der Nutzung von PV-Anlagen ist die zeitliche Verschiebung zwischen Stromerzeugung und -verbrauch. Während tagsüber häufig mehr Strom produziert wird, als benötigt wird, steigt der Bedarf in den Abend- und Nachtstunden. Energiespeicher bieten hier die ideale Lösung: Sie speichern überschüssigen Solarstrom und geben ihn genau dann ab, wenn er benötigt wird. Dadurch wird die Eigenverbrauchsquote gesteigert, und die Stromkosten können gesenkt werden.

Kosten von Batteriespeichern und staatliche Förderungen
Die Anschaffungskosten von Energiespeichern variieren je nach Speicherkapazität und Technologie. Hier ist eine Beratung vom Experten sinnvoll, damit du für dein individuelles Projekt die passende Kapazität, Größe und Technologie findest - unter anderem spielt die Größe der PV-Anlage, aber auch das jeweilige Nutzungsszenario eine Rolle. Trotz der oft nicht unerheblichen Anschaffungskosten entscheiden sich immer mehr Haushalte und Unternehmen für Batteriespeicher, da die langfristigen Einsparungen und die erhöhte Unabhängigkeit von steigenden Strompreisen die Investition rechtfertigen.
Um die Investitionshürden zu senken, gibt es verschiedene staatliche Förderprogramme, die den Einstieg erleichtern. So bietet das KfW-Programm 270 zinsgünstige Kredite für die Kombination von PV-Anlagen mit Speichern an. Auch einzelne Bundesländer fördern Energiespeicher durch spezielle Speicherförderprogramme, die die Anschaffungskosten um bis zu 30 % reduzieren können. Interessierte sollten sich frühzeitig informieren und Förderanträge vor der Installation stellen.
Energiespeicher im Mieterstrom: Status quo in der Praxis und Zukunftsaussichten bei metergrid
Schon heute sind Energiespeicher bei vielen Projekten von metergrid fester Bestandteil: Bis fast zu 50 % der Mieterstromprojekte sind bereits mit Speichersystemen ausgestattet. Dadurch wird die Eigenverbrauchsquote maximiert und die Versorgungssicherheit erhöht. Ein Beispiel für ein Mieterstromprojekt mit einem Batteriespeicher bietet unserer Mieterstromprojekt in Osnabrück. Auch zukünftig soll die Energiespeicherung im Mieterstrom und der Gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung bei metergrid eine wachsende Rolle spielen. Durch abgestimmte Energiemanagementsysteme (EMS) und die Einbindung von sogenannten Energy Communities könnten in Zukunft sowohl die Energieeffizienz als auch die Wirtschaftlichkeit von Mieterstromprojekten weiter gesteigert werden. So lassen sich Stromerzeugung, -speicherung und -verbrauch optimal aufeinander abstimmen und zusätzlich Möglichkeiten für den lokalen Energiehandel innerhalb der Community erschließen.
Energy Communities, Energy Sharing und Energy Trading
Ein vielversprechender Ansatz ist das Konzept der Energy Communities. Hier schließen sich mehrere Stromverbraucher – etwa in einer Wohnanlage oder einem Quartier – zusammen, um gemeinsam Energie zu erzeugen, zu speichern und zu handeln. Der überschüssige Strom, der in einem Haushalt oder Gebäude produziert wird, kann dann direkt an andere Teilnehmer der Community weitergegeben werden. In der Zukunft könnten solche Communities auch die Basis für neue Modelle des Energiehandels (Energy Trading) bilden, bei denen Strom dynamisch je nach Angebot und Nachfrage gehandelt wird.
Ab 2026 ist auch Energy Sharing ein spannendes Nutzungskonzept, zu dem Batteriespeicher für eine optimale Nutzung des lokal produzierten Solarstroms beitragen können. Die gesetzliche Grundlage ist mit dem neuen § 42c EnWG gelegt - welche Chancen und Herausforderungen es bei konkreten Nutzungsszenarien in der Praxis gibt, erklären wir im Blogbeitrag.
metergrid plant bereits, solche Lösungen in naher Zukunft zu integrieren, um das volle Potenzial der Speichertechnologie auszuschöpfen. Durch die Kombination aus intelligenten EMS und leistungsstarken Speichern lassen sich Mieterstromprojekte nicht nur wirtschaftlich attraktiver, sondern auch ökologisch nachhaltiger gestalten.
So nutzt du Stromspeicher erfolgreich für dein Mieterstromprojekt
Ein Batteriespeicher kann dein Mieterstromprojekt deutlich unabhängiger machen und dafür sorgen, dass du als Vermieter und Anlagenbetreiber mehr von deinem selbst erzeugten Solarstrom nutzen kannst. Strom, der tagsüber auf deinem Dach erzeugt, aber nicht sofort verbraucht wird, wird gespeichert und steht später zur Verfügung: zum Beispiel abends, wenn der Bedarf höher ist. So musst du weniger Strom aus dem Netz kaufen und bist weniger von schwankenden Strompreisen abhängig.
Bevor du einen Speicher installierst, solltest du prüfen, ob dein Gebäude und deine PV-Anlage dafür geeignet sind. Überlege, wie hoch der Stromverbrauch deiner Mieter ist, welche Größe deine PV-Anlage hat und welche Speichergröße sinnvoll wäre. Lass dich hierzu idealerweise von einem Experten beraten, der sich mit den technischen Details auskennt und eine fehlerfreie Umsetzung garantieren kann. Achte außerdem darauf, dass der Speicher richtig in dein Mess- und Abrechnungskonzept eingebunden wird, damit der Strom korrekt zugeordnet wird. Die Investitionskosten liegen meist im mittleren vier- bis fünfstelligen Bereich, abhängig von Projektgröße, Kapazität und Technik. Förderprogramme können die Anschaffung erleichtern. Mit einem Speicher kannst du langfristig die Wirtschaftlichkeit deines Mieterstromprojekts erhöhen und die Versorgung planbarer gestalten.
Aktuelle Entwicklungen und gesetzliche Rahmenbedingungen
Mit dem Inkrafttreten des neuen Solarspitzengesetzes im Februar 2025 wurden bedeutende Änderungen eingeführt, die die Attraktivität von Batteriespeichern in Mieterstromprojekten erhöhen. Eine der zentralen Neuerungen betrifft die Einspeisevergütung: Betreiber von Photovoltaikanlagen erhalten in Zeiten negativer Strompreise keine Vergütung mehr für ihren eingespeisten Strom. Dies bedeutet, dass der erzeugte Solarstrom bestmöglich selbst genutzt werden sollte, um Einnahmeverluste zu vermeiden.
Zusätzlich sieht das Gesetz vor, dass für neue PV-Anlagen ab 7 kWp Leistung der Einsatz von intelligenten Messsystemen (Smart Meter) und Steuerboxen verpflichtend wird. Diese Systeme ermöglichen eine präzisere Steuerung des Energieverbrauchs und tragen zur Netzstabilität bei. Allerdings erhöhen sie auch die jährlichen Betriebskosten, was die Wirtschaftlichkeit von Mieterstromprojekten ohne Speicher beeinträchtigen kann.
Die neuen Regelungen zeigen deutlich: Je mehr Solarstrom direkt vor Ort genutzt wird, desto rentabler ist das Mieterstrommodell. Genau hier kommen Batteriespeicher ins Spiel.
Warum sind Batteriespeicher für Mieterstromprojekte sinnvoll?

1. Eigenverbrauch maximieren und Netzbezug reduzieren
Einer der größten Vorteile von Batteriespeichern in Mieterstromprojekten ist die Erhöhung des Eigenverbrauchs. Tagsüber produzierte Solarenergie kann zwischengespeichert und in den Abendstunden oder bei erhöhter Nachfrage genutzt werden. Dies reduziert den Bedarf an teurem Netzstrom und senkt langfristig die Stromkosten für die Mieter.
2. Unabhängigkeit von schwankenden Strompreisen
Durch die Nutzung eines Speichers kann die Abhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz reduziert werden. Gerade in Zeiten steigender Energiekosten ist dies ein wichtiger Faktor für Mieter und Vermieter gleichermaßen.
3. Netzstabilität und Lastmanagement
Stromspeicher tragen dazu bei, Spitzenlasten zu glätten und die Netzstabilität zu erhöhen. In Zeiten hoher PV-Erzeugung kann überschüssiger Strom gespeichert werden, anstatt das Netz zusätzlich zu belasten. Dies ist besonders relevant, da immer mehr dezentrale Energiequellen ins Stromnetz einspeisen.
4. Attraktivität für Investoren und Eigentümer
Immobilieneigentümer und Projektentwickler profitieren ebenfalls von der Speicherintegration. Eine höhere Eigenverbrauchsquote steigert die Wirtschaftlichkeit der Anlage und macht die Immobilie für Mieter attraktiver, da niedrigere Stromkosten und eine nachhaltige Energieversorgung geboten werden.
Wirtschaftlichkeit und Fördermöglichkeiten
Die Anfangsinvestition in einen Batteriespeicher kann hoch erscheinen, doch durch verschiedene Förderprogramme und langfristige Einsparungen wird die Integration wirtschaftlich immer attraktiver. Ab 2025 gibt es bundesweite Programme, die finanzielle Zuschüsse für Stromspeicher bieten. Diese Förderungen sollen die hohen Investitionskosten abfedern und den Ausbau von Speichersystemen in Mieterstromprojekten beschleunigen.
Zudem gibt es attraktive KfW-Förderkredite, die zinsgünstige Finanzierungen für die Kombination aus PV-Anlage und Speicher ermöglichen. In einigen Bundesländern gibt es zusätzliche regionale Förderprogramme, die bis zu 30 % der Anschaffungskosten übernehmen können.
Die Technologie der Batteriespeicher entwickelt sich rasant weiter. Neue Systeme bieten höhere Effizienz, längere Lebensdauer und verbesserte Sicherheitsstandards. Fortschrittliche Energiemanagementsysteme ermöglichen eine smarte Steuerung des Energieflusses, sodass Speicher noch effizienter genutzt werden können.

Batteriespeicher als entscheidender Faktor für die Zukunft von Mieterstromprojekten
Die Integration von Stromspeichern in Mieterstromprojekten in Mehrfamilienhäusern wird durch aktuelle gesetzliche Änderungen und technologische Fortschritte immer attraktiver. Sie ermöglichen eine effizientere Nutzung des erzeugten Solarstroms, erhöhen die Unabhängigkeit von externen Stromlieferanten und verbessern die Wirtschaftlichkeit solcher Projekte erheblich.
Diese Vorteile bringen Batteriespeicher für Vermieter, Projektentwickler und Mieter:
- Höherer Eigenverbrauch und geringere Stromkosten
- Mehr Unabhängigkeit von Energieversorgern
- Optimierung der Netzintegration und Lastmanagement
- Attraktive Fördermöglichkeiten und finanzielle Vorteile
Mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Speichertechnologie bieten sich für Immobilienbesitzer und Mieter neue Chancen, die Energiewende aktiv mitzugestalten und von einer nachhaltigen, dezentralen Energieversorgung zu profitieren.
Ist die Kombination aus PV-Anlage und Stromspeicher das Modell der Zukunft?
Batteriespeicher sind weit mehr als nur eine Ergänzung zur PV-Anlage – sie sind ein integraler Bestandteil einer nachhaltigen, unabhängigen Energieversorgung. Mit modernen Speicherlösungen wie z.B. der neuen Tesla Powerwall und innovativen Konzepten wie Energy Communities und Energy Trading stehen Mieterstromprojekten spannende Entwicklungen bevor.
metergrid wird auch in den kommenden Jahren weiter daran arbeiten, die Energieversorgung in Mietshäusern zukunftssicher, effizient und klimafreundlich zu gestalten. Ob sich ein Batteriespeicher zusätzlich zu deiner PV-Anlage lohnt, prüfen wir gerne individuell für dich. Interessiert du dich für die Kombination einer PV-Anlage und eines Speichers im Rahmen eines Mieterstromprojekts? Dann vereinbare jetzt einen unverbindlichen Beratungstermin mit einem unserer Experten -> Terminvereinbarung.
Häufige Fragen:
Lohnen sich Batteriespeicher für PV und Mieterstrom?
Ja, Batteriespeicher lohnen sich definitiv für Mieterstromprojekte. Sie erhöhen den Eigenverbrauch von Solarstrom, indem sie überschüssige Energie speichern und bei Bedarf – z. B. abends – bereitstellen. Dadurch sinkt der Netzbezug, die Stromkosten für Mieter sinken, und die Wirtschaftlichkeit des Mieterstromprojekts steigt. Außerdem entsteht so mehr Unabhängigkeit von schwankenden Strompreisen am Markt - gerade in Zeiten von steigenden Energiepreisen eine zukunftssichere Lösung.
Wie werde ich mit Batteriespeichern unabhängig vom Stromnetz?
Ein Speicher erhöht die Unabhängigkeit vom Stromnetz spürbar – sowohl ökologisch als auch ökonomisch. Er sorgt dafür, dass der lokal erzeugte Strom optimal genutzt wird und reduziert damit die Last auf das öffentliche Netz. Gleichzeitig stabilisiert der Speicher das Netz, indem er Schwankungen abfedert – ein Vorteil, der mit zunehmender Einspeisung aus volatilen Quellen wie Solar- und Windenergie immer wichtiger wird. In der Kombination mit intelligentem Energiemanagement kann so der Eigenverbrauch auf ein Maximum gesteigert werden – ein echter Effizienzgewinn.
Welche Förderungen gibt es für Batteriespeicher in Mieterstromprojekten?
Seit 2025 gibt es bundesweite Zuschüsse und zinsgünstige KfW-Förderkredite. Auch 2026 gibt es bundesweite und regionale Förderungen in diesem Bereich. In vielen Bundesländern werden zusätzlich bis zu 30 % der Investitionskosten übernommen. Diese Förderungen machen Speicher auch bei höheren Anschaffungskosten wirtschaftlich attraktiv.
Wie wirken sich Batteriespeicher auf die Netzstabilität aus?
Batteriespeicher glätten Lastspitzen, reduzieren die Netzeinspeisung in Hochlastzeiten und entlasten so das Stromnetz. Das verbessert die Integration dezentraler PV-Anlagen und fördert eine stabile, zukunftsfähige Energieinfrastruktur – besonders in urbanen Mehrfamilienhäusern.
Wie unterstützt metergrid bei der Integration von Batteriespeichern?
metergrid bietet individuelle Beratung zur optimalen Speichergröße, berät zu Förderprogrammen und übernimmt die komplette Projektplanung – inklusive intelligenter Steuerung und digitaler Abrechnung. So werden Speicherlösungen wirtschaftlich und rechtssicher in Mieterstromprojekte integriert.
Schon heute ist fast jedes zweite Mieterstromprojekt bei metergrid mit einem Speicher ausgestattet – Tendenz steigend. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf der Hardware, sondern vor allem auf intelligenten Steuerungssystemen (EMS), die den Stromverbrauch innerhalb der Gebäude dynamisch an die Erzeugung anpassen. Perspektivisch wird das noch viel weiter gedacht: Mit dem Aufbau von Energy Communities und der Integration von Energy Trading wird der lokal erzeugte Strom nicht nur gespeichert, sondern aktiv zwischen Parteien gehandelt. So entstehen echte Stromgemeinschaften – mit maximalem Nutzen für alle Beteiligten.
